Gutshaus Gut Varrel
Das Gutshaus ist eines der ältesten erhaltene Gebäude im Ort Varrel. Es ist zwar im Laufe seiner Geschichte (nachvollziehbar seit ca. 200 Jahren) vielfach baulich verbessert worden, aber der älteste, östliche Teil ist in seiner Substanz unverändert geblieben.
Die verschiedenen Besitzer und Baumeister haben auch am Gutshaus Varrel den typischen Herrenhausstil angestrebt: Den großen Hallenraum im Südwesten, den speicherartigen Ostflügel mit den Familienräumen, dazwischen und im vorderen Teil die übrigen Räume mit der Küche und der offenen Treppe in das Obergeschoß mit dem hohen Erkerzimmer.
Gutshaus Ostflügel
Gutshaus Westseite
Im Westteil lag der große Bodenraum mit dem hohen Dach, der mit einer Winde ausgerüstet war und der Lagerung von Heu und Stroh diente. Heute werden in den Räumen Versammlungen, Veranstaltungen, Ausstellungen und auch Trauungen durchgeführt.

Am Anfang …

… bestand das Gut Varrel aus Ruinen und noch am 7. Februar 1980 empfiehlt die Architektengruppe Wilkens den Abriss des Gutshauses. Der Vorschlag ein Fachwerkhaus aus Hüpede an dieses Stelle zu errichten, wird verworfen. Am 15. Mail 1984 beginnt die Renovierung. Der Einsatz vieler freiwilliger Helfer, sowie Helfer aus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des Arbeitsamtes, haben dafür gesorgt, dass das Gutshaus sein Ende der 1980er Jahre unter Denkmalschutz steht.

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