Wer unsere Remise kennt, weiß: Sie muss einiges aushalten. Stühle, Thekenteile, Grills und allerlei Material für Veranstaltungen finden hier ihren Platz.
In diesem Jahr stand nun eine größere Baumaßnahme an – denn unter dem Klinkerboden hatten sich Maulwürfe und Wühlmäuse immer wieder ihren Weg gesucht.

Damit sollte endlich Schluss sein.

Bevor es an den Boden gehen konnte, musste zunächst alles raus.

Die ersten beiden der insgesamt vier Remisenfelder wurden vollständig leergeräumt. Dafür stellte Firma Schreiber zwei 20-Fuß-Container als Zwischenlager zur Verfügung.Stühle für Außenveranstaltungen, Teile der Außen- und Innentheke, Gas- und Kohlegrills, Spültresen, Müllbehälter und zahlreiche Kleinteile wanderten vorübergehend in die Container. Anschließend wurden die vorhandenen Klinkersteine aufgenommen und sorgfältig zwischengelagert. Schließlich sollten sie später wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren.

Die eigentliche Arbeit steckte anschließend vor allem unter dem später wieder sichtbaren Klinkerboden.

Im Eingangsbereich sowie entlang der Seite und Rückwand der Remise wurde tief ausgeschachtet. Senkrecht eingesetzte Betonplatten bilden dort nun eine massive Sperre, damit Maulwürfe und Wühlmäuse künftig nicht mehr unter den Boden gelangen können. Gleichzeitig wurde der Untergrund neu aufgebaut, ausgerichtet und sorgfältig verdichtet. Mehrere Tonnen Material mussten dafür angeliefert, bewegt und eingebaut werden – vieles davon ganz klassisch mit der Schubkarre.Im Eingangsbereich wurde zusätzlich auf eine besonders stabile Gründung geachtet, damit der Boden auch beim Befahren mit dem Stapler nicht absackt. Die seitlich eingesetzten Platten schützen außerdem davor, dass Laub von außen unter die Remise gelangt.

Beim Verdichten des neuen Untergrundes gab es Unterstützung aus Varrel.
Rüdiger Silter stellte uns dafür eine Rüttelplatte zur Verfügung – Dafür sagen wir ganz herzlich Danke!
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Nachdem der Untergrund vorbereitet und der Splitt eingebracht war, kamen die alten Klinker wieder zum Einsatz. Vom Eingangsbereich aus wurden sie neu verlegt und anschließend wie zuvor im Fischgrätenmuster weitergeführt. Auch der Übergang zum noch nicht erneuerten Teil der Remise wurde sorgfältig angepasst.Zum Abschluss wurden die Fugen verfüllt, die Fläche abgefegt und schließlich auch die beiden Container wieder leergeräumt. Danach konnte alles zurück an seinen Platz.

Was man dem fertigen Boden heute kaum noch ansieht, ist die viele Arbeit, die in diesem Projekt steckt.

Ein großer Teil der Maßnahme wurde in Eigenleistung umgesetzt – und dabei auch zusätzlich außerhalb des regulären Dienstes gearbeitet.
Vom Ausräumen über das Ausschachten und Bewegen der schweren Materialien bis hin zum erneuten Verlegen der Klinker waren viele Arbeitsschritte und zahlreiche zusätzliche Stunden nötig.

Mit den Feldern eins und zwei ist der erste Bauabschnitt nun geschafft. Die beiden verbleibenden Felder der Remise sollen im kommenden Jahr folgen.

Bis dahin freuen wir uns über einen stabilen und ordentlich hergerichteten Boden – und hoffen, dass sich Maulwurf und Wühlmaus künftig lieber ein anderes Bauprojekt suchen.

Ein großes Dankeschön an alle, die mit Arbeitskraft, Maschinen, Material, Kontakten und zusätzlicher Eigenleistung zum Gelingen beigetragen haben.

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