Das Osterfeuer auf Gut Varrel stand in diesem Jahr ganz im Zeichen eines echten Durchhalteabends: Bei kaltem, ungemütlichem und zeitweise sehr nassem Wetter ließen sich die Besucherinnen und Besucher die Stimmung dennoch nicht verderben. Trotz Regen, Wind und niedriger Temperaturen wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und schließlich fröhlich in das Osterfest hineingefeiert. Schon früh zeigte sich, dass das Wetter den Veranstaltern und Gästen einiges abverlangen würde. Besonders ungemütlich wurde es ausgerechnet während der Eiersuche der Kinder. Kaum hatten sich die kleinen Besucher auf die Suche gemacht, setzte ein kräftiger Regenschauer ein, der die Aktion zwar erschwerte, der Freude aber keinen völligen Abbruch tat. Mit Jacken, Kapuzen und viel guter Laune trotzten Kinder und Erwachsene den widrigen Bedingungen so gut es ging.
Das junge Team um Jürgen Schneider konnte jedoch trotz des feuchten Holzes das Feuer problemlos in Brand setzen.
Das schlechte Wetter dürfte auch viele Menschen davon abgehalten haben, überhaupt den Weg nach Gut Varrel anzutreten. Immer wieder zogen dunkle Wolken über das Gelände, und später am Abend ging erneut ein besonders starker Schauer nieder. Doch wer gekommen war, bewies echte Osterfeuer-Festigkeit: Man rückte zusammen, suchte Schutz, wärmte sich am Feuer und machte das Beste aus dem Abend.
Trotz aller Wetterkapriolen blieb die Stimmung bemerkenswert gut. Viele Gäste ließen sich die Laune nicht verderben, genossen die besondere Atmosphäre am Feuer und feierten gemeinsam, als wollten sie dem Regen ganz bewusst die Stirn bieten. So wurde das Osterfeuer auf Gut Varrel am Ende doch zu einem gelungenen Abend, bei dem nicht das Wetter, sondern die Gemeinschaft und die gute Stimmung in Erinnerung bleiben dürften.
